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Dublin

Geschrieben am 21.03.09 18:26 von alex:

Mit dem Bus sind wir am Montag gemütlich nach Dublin gefahren und mussten dann erstmal zu unserem Hotel kommen. In der Innenstadt gibt es um St. Patrick's Day herum kaum Plätze in Hostels, und wenn sind sie teuer. Daher hatten wir ein Zimmer in einem Budget Hotel in der Nähe des Airports reserviert. Es war allerdings mal wieder schwierig, herauszufinden, wann und wo zu welchem Preis ein entsprechender Bus aus der Innenstadt fährt. Die Busfahrt dauerte dann etwa 30min, nachdem wir unser Zimmer begutachtet hatten (mit TV!), waren wir nochmal kurz einkaufen und sind nochmal nach Dublin gefahren, um in einem knallgrünen Pub im Temple Bar-Viertel ein Guiness zu trinken.

Am Dienstag (17.) war dann St. Patrick's Day und wir sind gegen mittag in die Stadt gefahren, um uns die Parade anzugucken, die etwas an Karneval erinnerte: es gab große Skulpturen (insbesondere Vögel), Marschkapellen (sogar eine deutsche) und Volksmusik, nur keine Kamelle. Um halb zwei war aber relativ plötzlich der ganze Spuk vorbei und wir waren nochmal in Temple Bar um zu feiern. Zum Mittagessen haben wir nach langem Suchen ein günstiges chinesisches All-You-Can-Eat gefunden. Nachher haben wir Dean (der Australier von Aran Islands) getroffen und waren noch bei ihm im Hostel, wo er offenbar diverse Leute aus diversen Hostels hin eingeladen hatte.

Den letzten Tag der Reise haben wir dann eher gemütlich angegangen, gegen zwei sind wir nochmal in die Stadt gefahren, haben eine Guiness-Brauerei-Tour gemacht (mit Gratisguiness in der Gravity Bar auf der Spitze des Gebäudes) und noch ein paar historische Gebäude wie das Dublin Castle oder die Christchurch angeguckt. Abends waren wir einem Flyer folgend in einem offenbar belgisch geführten italienischen Restaurant und haben abschließend im Hotel Bruce Almighty geguckt.

Für den Rückflug mussten wir früh raus und haben dann die richtige Haltestelle zum Airport verpasst, so dass wir ewig zurücklaufen mussten. Im Flughafen gab es dann noch diverse Unklarheiten und Schlangen, so dass wir erst 15min vor Abflug im Flieger saßen. Der Flug als solcher verlief aber wie der Hinflug völlig problemlos und pünktlich.

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Galway, Aran Islands

Geschrieben am 21.03.09 17:35 von alex:

Samstags ging es mit dem Bus Richtung Galway. Obwohl die Stadt kleiner ist als zum Beispiel Cork, ist in der Küstenstadt ziemlich viel los, es gibt eine nette Fußgängerzone mit Markt und man kann wohl auch gut abends weggehen, dazu hatten wir aber leider keine Zeit. Da Sonntag unser einziger ganzer Tag in Galway war, sind wir früh aufgestanden und haben uns bei gutem Wetter dazu entschlossen, die Aran Islands anzugucken. Dazu mussten wir mit einem Shuttlebus zu einem anderen Hafen, von wo die Fähre fuhr.

Die Aran Islands sind drei kleine Inseln vor der Westküste Irlands, wir waren nur auf der größten (etwa 3*12 km²) und haben dort Fahrräder ausgeliehen. Die Insel wirkt abgesehen vom Hafen so, wie man sich Irland vor mehreren hundert Jahren vorstellt. Die Inselbewohner leben in kleinen Siedlungen und haben ihre Schaf- und Kuhweiden mit kleinen Steinmauern voneinander abgetrennt, dazwischen durchzieht ein Netz von Wegen die Insel. Die Hauptstraße ist asphaltiert und führt einmal um die Insel herum. Für uns ging es zuerst sehr steil hoch zum Leuchtturm auf dem höchsten Punkt der Insel, dort haben wir zwei Kanadier und einen Australier getroffen, mit denen wir den Rest des Tages unterwegs waren. Weitere Sehenswürdigkeiten der Insel waren eine Ansammlung großer Felsen am Strand, fiese ungesicherte Klippen, auf denen Reste einer sehr alten Festungsmauer zu begutachten waren und ein Robben(!)strand. Das Fahrradfahren war auf Grund der Hügeligkeit teilweise anstrengend, aber es gab regelmäßig Pausen, um die Landschaft anzugucken. Gegen sieben waren wir dann wieder zu Hause und haben im Hostel noch einen Film geguckt.

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Killarney

Geschrieben am 20.03.09 16:23 von alex:

Donnerstags ging es dann mit dem Bus weiter nach Killarney. Dort sind wir mit Hilfe eines Prospekts aus dem alten Hostel zum Sugan Hostel gelangt und haben dort eingecheckt. Das Hostel war sehr gemütlich und sehr beengt, man musste sich unter Dachschrägen ducken und dergleichen. Wir haben dann noch versucht ein Auto zu bekommen, aber unter 23 ist das quasi unmöglich, also haben wir für den nächsten Tag eine Bustour über den Ring of Kerry gebucht und uns dann für den Nachmittag Fahrräder geliehen.

Mit den Rädern haben wir die Umgebung von Killarney erkundet, zuerst ging es zu einem Viewpunkt im Norden, der sehr mangelhaft ausgeschildert war. Von dort aus konnte man bereits sehen, wo der Rest der Tour hinführen sollte. Man musste zuerst den Hügel hinab, und dann Richtung See, wir haben unser Glück zunächst über einen Golfplatz versucht, dort ging es aber irgendwann nicht weiter, so dass wir außenrum fahren mussten. Das nächste Ziel war eine kleine Burg auf einer Halbinsel im See, direkt in der Nähe verlief ein Pfad, der unter anderem zum Governor's Rock führte, von wo aus man eine gute Aussicht auf den See hatte. Da wir die Räder bereits um sechs zurückgeben mussten, haben wir uns dann bald auf den Rückweg gemacht. Dabei sind wir noch kurz beim Aldi vorbeigefahren, der etwas außerhalb lag und haben Essen organisiert. Nach dem Abendessen waren wir noch kurz im “Murphy's Law” um die Ecke, wo das lokale Dartteam abends Training hatte.


Am nächsten Tag stand die Ring-of-Kerry-Tour an. Während die anderen Unternehmen mit “luxury coaches” geworben haben, war unseres primär billig, und so wurden wir um 1000 wurden wir von einem Bus a là Schwartz-Schulbus am Hostel abgeholt. Der Fahrer war ein netter älterer Herr, der leider einen ziemlichen Akzent hatte, so dass man sich bemühen musste, um einigermaßen mitzubekommen, was er erzählt. Es ging über den Ring of Kerry, eine Küstenstraße im Südwesten Irlands, die derart eng ist, dass Reisebusse sie nur in einer Richtung befahren durfte. Es war sehr bewölkt und hat später auch noch ziemlich geregnet, was zwar für „irische“ Atmosphäre und einen Regenbogen gesorgt, aber natürlich die Sicht eingeschränkt hat. Mittagessen und -bier gab es bei einem längeren Aufenthalt im Dorf Waterville, wo eine Statue von Charlie Chaplin steht (er hat wohl dort gerne Urlaub gemacht). Ohne dass es jetzt ein besonderes Highlight gäbe, war die Tour sehr schön, man ist die ganze Zeit durch grüne Landschaften und urige Dörfer gefahren.

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Dublin, Cork

Geschrieben am 20.03.09 16:03 von alex:

Am 11. ging das Abenteuer los, der Flieger ging um 0715 vom „Airport“ „Düsseldorf“-Weeze in Quasiholland, dank der Zeitverschiebung waren wir bereits um 0800 in Dublin und mussten erstmal Richtung Innenstadt fahren. Das war schwieriger als gedacht, denn es gibt diverse Busunternehmen in Irland und man weiß erstmal nicht genau, wer wohin fährt. Auch wenn man einen Plan für zumindest einen Bus gefunden hat, weiß man entweder nicht, wann er fährt oder was er kostet. Wir sind dann mit einem teuren Express zum Hbf namens Heuston gefahren und haben einen Zug nach Cork gebucht. Da der günstige Zug erst in 1.5h fuhr, sind wir noch etwas am Fluss in der Stadt rumgelaufen um Verpflegung zu organisieren. Die Stadt machte dabei direkt einen sympathischen Eindruck, aber dazu später.

Die Zugfahrt nach Cork verlief unspektakulär und wir waren pünktlich da. Auf einem Hügel in der Nähe haben wir dann das Sheila's gefunden und uns einquartiert. Cork an sich wirkte zuerst ziemlich schäbbig, die Innenstadt war aber ganz nett. Wir haben Kram eingekauft und wollten dann irgendwas Essen, haben aber nichts günstigeres als ein chinesisches Restaurant gefunden. Nachher waren wir noch in einem Pub, wo wir als Hostelgäste Rabatt bekommen haben und haben „Murphy's Draught“ getrunken.

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Irland

Geschrieben am 09.03.09 18:57 von alex:

Shamrock Nach über zwei Jahren erlebt diese Seite nun ein Comeback: Mittwoch morgen (0715 :s) gehts für 10 Tage auf nach Irland. Leider mussten wir feststellen, dass es dort nicht möglich ist, unter 25 Jahren zu einem vernünftigen Preis ein Auto zu mieten, so dass wir unsere Reisepläne auf Zug umdisponieren mussten.
Der einzige Fixpunkt der Reise ist im Prinzip, am 17. wieder in Dublin zu sein, um die St Patrick's Day-Feierlichkeiten mitzuerleben. Wird bestimmt lustig :)







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Wieder da

Geschrieben am 02.07.07 19:32 von alex:

So, wir sind heute um etwa 1400 Ortszeit problemlos am Düsseldorfer Flughafen gelandet, womit die Reise dann nach knapp 9 Monaten vollendet wäre.

Berichte zum Rest der Thailandreise werden noch nachgereicht, könnte evt. etwas dauern, weil der Laptop repariert werden muss -- wird sich die Tage klären.

MfG alex

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Auf nach Thailand

Geschrieben am 12.06.07 5:47 von alex:

Tja, gleich um 1530 werden wir vom Shuttlebus abgeholt und zum Flughafen gebracht und fliegen dann um 1845 Richtung Bangkok, wo wir um 0100 landen. Deluxehostel in Bangkok ist schon gebucht, und dann gucken wir mal.

MfG alex

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Sydney

Geschrieben am 08.06.07 9:52 von alex:

Hier eine kurze Zusammenfassung der Ereignisse der letzten paar Wochen:

Wir leben seit unserem Umzug aus dem d-lux dauerhaft im Palms, wahrscheinlich dem schönsten Hostel in ganz Sydney. Bis Ende letzter Woche haben wir gearbeitet, Daniel als Landscaper und ich als Warehouser. Diese Woche war dann zum einem dem Besuch bei der Taxback Agency (Mo) gewidmet, zum anderen dem Verkauf von Larry, denn bis dahin hatte sich kein Käufer gemeldet -.- Fast hätten wir das Auto vor ein paar Wochen an einen anderen Daniel verkauft, aber der hat sich dann doch noch umentschieden. Ansonsten sind halt im Moment sehr wenige Neuankömmlinge in Sydney und sehr viele Leute, die das gleiche machen wie wir, nämlich heimfliegen und Auto verkaufen. Am Dienstag haben wir dann nochmal Anzeigen überall verteilt und den Preis gesenkt, worauf sich immerhin einer meldete, der das Auto zu einem niedrigeren Preis kaufen wollte. Wir haben zunächst abgesagt und waren dann heute (Mi) beim Mechaniker und einem Automarkt, der Larry leider nicht haben wollte. Da das Ganze ziemlich nervig war, haben wir im Endeffekt doch den Menschen vom Dienstag zurückgerufen und uns mit ihm getroffen. Nach einigen Bedenken hat er das Auto dann für den niedrigen Preis gekauft, wir haben es noch schnell gesaugt und etwas geputzt und ihm dann nachmittags übergeben -- und waren dann ziemlich erleichtert, als wir den guten Kerl dann los waren. Sonst hätten wir uns für den Rest der Zeit wohl in den Car Market setzen müssen (:o).

Naja ... jetzt heißt es erstmal die letzten paar Tage in Australien genießen, nächste Woche Dienstag geht ja bereits unser Flug :O Im Endeffekt war es doch ne ziemlich coole Zeit in Sydney, man kann hier auch mal weggehen und alles ist total einfach mit Zug/Bus zu erreichen. Im Moment nervt nur das Wetter etwas, ist andauernd am Regnen und Stürmen oO

Mehr gibt's, sobald mal wieder Kommentare kommen :P

MfG alex

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Aufgeräumt

Geschrieben am 02.05.07 10:03 von alex:

Die Bilder sind jetzt nach Monaten sortiert, außerdem habe ich Monatsübersichten für Januar bis April hinzugefügt.

MfG alex

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Sydney

Geschrieben am 30.04.07 12:15 von alex:

Die letzten zwei Wochen ist nichts passiert, wir haben halt gearbeitet. Letztes Wochenende waren wir auf einem anderen Orchard, da es bei uns zu Hause nix zu tun gab, und haben dort insgesamt 15h gearbeitet. Gestern (25.4.) war dann unser letzter Abend in Sidmouth und wir haben nochmal schön gefeiert. Am 26. wurde dann aufgeräumt und nachmittags habe ich Daniel und Oli zum Flughafen gebracht und bin Richtung Fähre gefahren (die billigste Möglichkeit, wieder aufs Festland zu kommen).

Der Flug verlief problemlos, da es sehr teuer war, vom Flughafen zu einem Campingplatz zu gelangen, haben die beiden auf einer Weise am Highway gezeltet. Die Überfahrt mit der Fähre hat auch gut geklappt, diesmal gabs bessere Sitze als bei der Hinfahrt. Am 27. haben wir uns dann in der Nähe vom Flughafen wiedergetroffen. Auf einem Parkplatz eines Shopping Centers in der Nähe fand dann die Autoübergabe von Andre an Oli statt, und wir haben uns von Chris und Oli verabschiedet, die dann gen Westen abgehauen sind. Wir haben uns zusammen mit Andre auf den Weg nach Canberra gemacht. Unterwegs haben wir noch unser kaputtes Zelt gegen ein ganzes umgetauscht.

Ein paar Stunden später haben wir festgestellt, dass in der Verpackung nur ein 2-Mann-Zelt war, so dass Andre im Zelt und Daniel und ich im Auto geschlafen haben. Leider hat es die ganze Nacht geregnet und das Zelt war kaum wasserdicht ... naja, am nächsten Tag haben wir das Zelt dann nochmal umgetauscht (diesmal gegen das richtige) und sind dann ins Nationalmuseum gefahren. Das Museum war ziemlich interessant gemacht, das Gebäude war ziemlich modern gestaltet (s. Bilder). Da es eh am Regnen war und Canberra nicht sehr spektakulär ist, war das Museum das Einzige, was wir uns angeguckt haben, und direkt danach sind wir nach Sydney gefahren.

Gegen abend in Sydney wollten wir dann erst im uns sehr empfohlenen Palms einchecken, dieses war aber ausgebucht, so dass wir bis Montag ins d-luxe gezogen sind. Das Hostel war eigentlich ok, aber leider viel zu groß. Am Sonntag haben wir quasi nix unternommen und am Montag morgen sind wir dann erstmal ins Palms umgezogen. Dieses ist ein wirklich sehr gemütliches Hostel, das zudem auch noch günstig ist. Hier werder wir erstmal die nächste Woche verbringen.

MfG alex

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