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Der Dezember

Großer Bericht

Geschrieben am 29.12.06 7:56 von alex:

So, da sind wir wieder, und da der letzte Eintrag lange her ist und viel passiert ist, gibt's heute einen extra ausführlichen Bericht:

Eine wichtige Information vorab: Mittlerweile befinden wir uns in New South Wales, wo es Sommerzeit gibt. D. h. wir haben jetzt als Zeit GMT+11, also 10h mehr als in Deutschland.

In Brisbane haben wir uns noch bis zum 22. aufgehalten. Für unseren Larry mussten wir die Registration verlängern, der Spaß hat 337,25$ für 6 Monate gekostet. Unser Zertifikat liegt dann im Postfach in Sydney bereit, wo wir es spätestens am 02.01.2007 abholen müssen (oO).

Des Weiteren haben wir uns nochmal in der Stadt mit JD getroffen um unsere weiteren Reisepläne zu besprechen. Am Freitag kam der Weihnachtsmann auf den Campingplatz ^^

Samstag morgen haben wir dann JD im Nordosten von Brisbane abgeholt und sind direkt durchgefahren nach Hervey Bay. JD haben wir in seinem Hostel abgesetzt und haben dann unseres gesucht, welches sich noch ein gutes Stück weiter hinten auf der Hauptstraße befand (da wir über verschiedene Agencies gebucht hatten, konnten wir die Tour nicht zusammen machen).

Unser Hostel war eher ein kleines Bungalowdorf, das im Prinzip sehr schön angelegt war, allerdings wirkte z. B. die Küche ziemlich ungepflegt. Unser Bungalow war en-suite und eigentlich für fünf Leute vorgesehen, jedoch hatten wir das Häuschen für uns alleine. Dann haben wir den hosteleigenen Tennisplatz genutzt (Ausrüstung konnte man sich kostenlos leihen) und etwas gespielt -- das endete allerdings für beide recht schmerzhaft, da wir barfuß auf dem Teppichplatz gespielt haben :o

Wie wir im Hostel erfahren haben, wurden wir Heiligabend morgens nicht wie ursprünglich vorgesehen um 0615 (!) abgeholt, sondern "erst" um 0745. Um die fragliche Uhrzeit kam dann auch ein Jeep von "Aussie Trax" vorgefahren und wir und unsere Mitfahrer wurden zum Basislager von Aussie Trax gefahren, wo ein Briefing stattfinden sollte. Wir wussten bereits vorher, dass unsere Mitfahrer teilweise Franzosen sind und haben uns dementsprechend schon auf starke Kommunikationsprobleme und arrogante Menschen eingestellt (weiter Vorurteile bitte selber einfügen) -- allerdings stellten sich diese Zweifel schnell als unbegründet heraus. In unserer Gruppe waren 5 Franzosen, von denen ein Pärchen seit mehreren Monaten in Sydney lebt, weswegen die beiden gut Englisch sprechen konnten. Die anderen 3 haben nur Urlaub gemacht, waren aber trotzdem sehr nett und haben sich bemüht, sich mit uns auf Englisch zu unterhalten. Das 8. Mitglied unserer Gruppe war die Engländerin Jules, die hier auch Urlaub machte, und ebenfalls sehr nett war -- Sprachprobleme gab es da natürlich nicht.

Diese Gruppe wurde dann im Jeep zu Aussie Trax chauffiert. Der Jeep wirkte wie ein Relikt aus dem zweiten Weltkrieg (auch wenn er, wie sich später herausstellte, von 1999 war). Er hatte kein richtiges Dach, sondern nur eine Plane, die über die Überrollbügel gespannt wurde. Vorne konnten drei Leute sitzen, hinten sechs. Des weiteren befanden sich auf der Ladefläche ein Bereich für unsere Gepäckstücke, die mit Spanngurten gesichert waren. Technisch gesehen war der Jeep so ausgestattet, wie er es für eine Sandinsel sein muss: Konstanter Allradantrieb, Differentialsperre, extra kurze Übersetzung für schwierige Passagen und natürlich ordentlich Dampf unter der Motorhaube. Auf Grund der Stichwörter "Sand" und "Weltkrieg" haben wir den Jeep Rommel getauft.

Beim Briefing lernten wir ein paar mehr oder minder interessante Details über Verkehrsregeln, Flora und Fauna etc. kennen. Unsere Fahrer wurden noch mit dem Jeep vertraut gemacht und dann ging es los zum gemeinsamen Nahrungsmitteleinkauf. Nach dem Stopp im Einkaufszentrum sind wir dann sofort weiter zur Fähre gedüst, haben selbige aber um etwa eine halbe Stunde verpasst. Zum Glück war auf der nächsten Fähre noch ein Plätzchen frei, sonst hätten wir noch drei Stunden warten müssen.

Nach der etwa 50minütigen Überfahrt sind wir dann einfach losgefahren Richtung Mitte der Insel. An der ersten Kreuzung stellte sich heraus, dass wir noch gar keinen Plan hatten, wo wir eigentlich hinwollen, also wurde kurz Kriegsrat gehalten: wir haben beschlossen, als erstes Lake McKenzie anzusteuern.

Ca. eine Million sandige Hubbel später waren wir an besagtem Lake angekommen und haben dort erstmal JD und zu unserer Überraschung unseren früheren Mitfahrer Max getroffen, der mit JD in der gleichen Gruppe war. Etwa eine Stunde haben wir uns dann noch an jenem wunderschönen See aufgehalten -- das Wasser war einmalig klar und erfrischend und später kam dann auch mal die Sonne raus ^^ einziger Nachteil war, dass es ziemlich voll um den See herum war.

Unser nächster Abstecher war der ehemalige Bahnhof Central Station, wo wir einen kurzen Boardwalk durch den dortigen Regenwald gemacht haben. Danach haben wir angefangen einen Campingplatz für die Nacht zu finden und unser Glück an den zwei nächsten Seen gesucht, allerdings entsprachen jene nicht ganz unseren Vorstellungen -- insb. gab es keinen BBQ. Wir sind dann letztendlich zur Central Station zurückgefahren, entgegen unserer Karte gab es dort aber auch keinen BBQ, aber wir haben glücklicherweise herausgefunden, dass unser Campingkocher eine BBQ-Funktion besitzt, so dass wir dann unser Lager errichten und unser Weihnachtsessen kochen und zu uns nehmen konnten. Es gab Würstchen und Hähnchen mit Kartoffeln und natürlich Bier. Auch nach Einbruch der Dunkelheit haben wir dann, beleuchtet von Rommels Fernlicht oder unserer Riesentaschenlampe, gemütlich zusammengesessen und Weihnachten der anderen Art gefeiert.

Am 1. Weihnachtstag konnten wir dank Schatten im Wald der Central Station bis etwa 0800 schlafen. Unser nächster Stop war dann Lake Wabby. Vom Parkplatz aus ging es zunächst zu einem hübschen Lookout, danach musste man zum Fuß der Sanddüne gehen und die Sanddüne überqueren, was doch ziemlich anstrengend war. Der See befand sich im Hang auf der anderen Seite der Sanddüne -- schwer zu erklären, seht euch die Bilder an :P Der See war ziemlich ruhig und unbevölkert, das Wasser zwar nicht so klar, aber trotzdem schön kalt und erfrischend. Andere Leute haben die Dünen zum Sandboarden direkt in den See hinein genutzt.

Hinterher haben wir unseren Weg zur Ostküste von Fraser Island vollendet und sind letztendlich am Strand angekommen. Hier lasse ich wiederum Bilder sprechen. Den Strand sind wir dann nördlich gefahren bis zum Eli Creek. Dieser kommt irgendwie aus dem Herzen den Insel, verläuft dann einige Zeit parallel zum Ozean und mündet irgendwann in selbigen. Wiederum klares, kaltes Wasser und eine sehr fotogene Landschaft -- zur Entspannung gab's erstmal ein Bierchen am Fluss und dann sind wir weiter den Strand entlang gebrettert bis zum Maheno Ship Wreck.

Das Wrack ist halt ein Wrack, das da aufm Strand steht. Recht imposant, da es mal ein größeres Schiff war ... wiederum siehe Bilder. In der Nähe vom Wrack wollten wir dann auf einen Campingplatz fahren. Den ersten Eingang konnten wir nicht überwinden (wie sich später herausstellte, war allerdings die Handbremse während all unserer Versuche voll angezogen), haben dann aber einen zweiten passierbaren gefunden. Dort haben wir dann unser Nachtlager aufgeschlagen. Zum Abendessen gab es Nudeln mit Tomatensauce, Schinken und Käse (Schinken und Käse mussten weg, weil das Eis in unserer Kühlbox nahezu komplett geschmolzen war). Mangels anderweitiger Facilities mussten wir zum Dishwashen ein Lock im Sand buddeln und mit Wasser aus einem Container waschen.

Abends lagen wir dann noch ewig am wunderschönen ruhigen Strand mit ein paar Bierchen (ich bin mir nicht sicher, aber ich glaube, endlich das Kreuz des Südens gesehen zu haben oO). Daniel wollte zunächst am Strand schlafen, ist aber gegen 0100 ins Zelt gekommen, da er Besuch von einem neugierigen Dingo bekommen hatte.

Am Dienstag sind wir dann den ganzen Oststrand hochgefahren und wollten die schwierige Sandpassage bei Indian Heads in Angriff nehmen. Dort sind wir allerdings ärgerlicherweise mehrmals stecken geblieben. Zum Glück kamen immer nette Leute vorbei und haben uns aus dem Sand rausgezogen. Als wir dann selber weiterfahren wollten, stellte sich heraus, dass sich die Differentialsperre nicht lösen ließ Außerdem hatten wir keinen Antrieb mehr auf den Vorderrädern. Unter diesen Bedingungen sind wir dann selbst in einfachen Sandpassagen steckengeblieben. Da man so etwas nicht selber reparieren kann, mussten wir also Hilfe holen. Einer der Leute, die uns rausgezogen haben, hat uns dann bis auf harten Sand gezogen und ist mit Jules (die Engländerin) zum nächsten Telefon gefahren. Handyempfang war eher nicht vorhanden, nur mit Telstra hatte man sehr selten Netz. In der Zwischenzeit sind wir mit der Frau des Menschen, der uns rausgezogen hat, zu einem Lookout auf den Felsen gegangen.

Etwa eine Stunde später kam Jules dann wieder und hatte erreicht, dass Aussie Trax einen Menschen rausschickt, um uns zu helfen. Allerdings braucht man halt seine Zeit um über die Insel zu uns zu kommen, also haben wir uns auf längere Wartezeit eingerichtet. Das Aussiepärchen ist dann weiter seinen Weg gegangen. Eine halbe Stunde später kamen sie allerdings wieder, weil schon Flut war, und der Strand nicht befahrbar war, wo sie herwollten. Also haben sie bei Indian Heads ein Schattendach aufgebaut und uns eingeladen, sich mit ihnen dort hinzusetzen. Am Ende haben sie uns sogar Bier aufgedrungen und wollten uns ihren Jeep leihen, damit wir mehr von der Insel sehen können (!), aber dieses Angebot konnten wir unmöglich auch noch annehmen.

Etwa drei Stunden nach dem Telefonat kam dann ein ziemlich junger Mitarbeiter von Aussie Trax um uns zu helfen. In der Zwischenzeit hatten wir einen anderen Jeep von Aussie Trax gesehen, der wegen eines Kühlwasserlecks liegen geblieben ist. Da er kein Mechaniker war, hat er beschlossen uns zur Fähre zurückzuziehen (!). Zunächst hat er uns aber wieder zurück durch Indian Heads gezogen und wir sollten versuchen, selber bis zur Fähre zu fahren (mit Differentialsperre wohlgemerkt).

Auf der Rückfahrt am Strand entlang haben wir dann endlich mal ein paar Dingos gesehen. Es handelte sich offenbar um Jungtiere, die aber keinerlei Angst hatten und sich gut fotografieren ließen. Wir sind dann bis zu der Stelle gekommen, wo wir landinwärts einbiegen und durch etwas tieferen Sand mussten. Dort haben wir dann erneut Aussie Trax verständigt, damit der Mitarbeiter nochmal zur Hilfe kommt. Allerdings mussten die Leute erst einen Ersatzjeep für die Leute mit dem Kühlwasserleck organisieren, so dass alles etwas länger gedauert hat. In der Zwischenzeit haben wir am Strand an unserem Jeep gewartet. Da die Passage ins Land hinein sich als ziemlich knifflig erwischt, sind auch mehrere Male andere Leute steckengeblieben, die wir dann rausgeschoben haben.

Gegen 1700 war dann alles bereit zur Abschleppaktion und wir haben uns aufgemacht, die 40km bis zur Fähre zu bewältigen. Etwa um 1830 waren wir am Hafen und mussten noch bis 2000 warten. Florent hat dann noch eine Runde Bier an der dortigen Bar geschmissen und wir haben noch ein bisschen Organisationskram bewältigt. Die Fähre brauchte dann 30min bis zum Festland, von wo wir mit Privatautos der Aussie-Trax-Mitarbeiter zum Hostel gebracht wurden. Dort haben wir unser Zelt aufgebaut, geduscht, kurz mit JD telefoniert und uns ziemlich erschöpft schlafen gelegt.

Am nächsten Tag (27.) ging es früh morgens weiter Richtung Byron Bay. Auf dem Weg haben wir mit Seb (einer der Franzosen) telefoniert, der für uns bei Aussie Trax war und etwa 20$ Refund pro Person für den kaputten Jeep bekommen hat. In Byron Bay angekommen haben wir uns natürlich erstmal nach einer Schlafgelegenheit umgesehen, aber schnell herausgefunden, dass alle Campingplätze ziemlich voll und überteuert sind (mind. 30$ pro Person und Nacht!). Wir haben dann beschlossen, bis Toresschluss in einem Nachtclub zu bleiben und am Strand zu schlafen. Vorher haben wir noch einen Walk an der Küste entlang gemacht, wo es einen Leuchtturm und den östlichsten Punkt Australiens zu bewundern gab. Auf dem Rückweg wurde es schon dunkel und wir haben live einen wunderschönen Sonnenuntergang miterlebt. Dank ein paar Wolken am Himmel sind ein paar wunderbare Bilder zu Stande gekommen.

Danach haben wir am Auto vorgeglüht und sind in den Cheeky Monkeys gegangen. Für jenen Club hatten wir einen Discount Voucher fürs Essen, welches dann sehr billig, sehr umfangreich und wirklich sehr lecker war. Nach einem Jug Bier (1140ml) war es irgendwie zu spät um noch einen zu bestellen, also sind wir kurz aus dem Club raus zum Auto, um unseren Pegel etwas zu erhöhen. Danach waren wir noch bis viertel vor drei im Club. Selbiger hat mir sehr gut gefallen, die Musikauswahl war wesentlich ausgewogener als in deutschen Clubs, es war angenehm klimatisiert und hinterher war richtig viel los. Danach haben wir noch kurz telefoniert und uns so gegen halb fünf am Strand zum Schlafen hingelegt. Da es morgens früh wolkig war, konnten wir glücklicherweise etwa vier Stunden schlafen.

Und weiter ging es dann, Richtung Coffs Harbour. Auf dem Weg gab es einen von der Regierung mitfinanzierten "Driver Reviver" mit kostenlosem Kaffee. In Coffs Harbour haben wir dann einen ziemlich günstigen Campingplatz gefunden. Nach dem Zeltaufbau sind wir an den Strand gefahren und auf die Muttonbird Island gegangen. Hier lasse ich auch mal wieder die Fotos sprechen.

Heute morgen (29.) sind wir dann von Coffs Harbour nach Nambucca Heads gefahren um den schönen Strand zu nutzen. Im Moment sind wir auf direktem Weg nach Port Macquarie.

MfG alex

Wir wünschen ...

Geschrieben am 21.12.06 2:51 von alex:

... euch frohe Weihnachten und einen guten Rutsch ins neue Jahr!

Daniel & Alex

Und wieder in Brisbane ^^

Geschrieben am 21.12.06 2:44 von alex:

(21,12.) Joa, von Montag bis Mittwoch waren wir also in Surfers Paradise. Ein ganz nettes Städtchen, aber außer dem Strand, der Promenade und einer Einkaufsmeile gibt es keine besonderen Sehenswürdigkeiten.

Gewohnt haben wir im Surfers Paradise Backpackers Resort. Dank Christmaspreisen hat es 28$ pro Nacht gekostet :\, aber war eigentlich sonst ganz nett gemacht mit Badezimmern aufm Zimmer, kleinem Tennisplatz, Basketballkorb, Bar, Pooltisch usw. Montag abend haben wir nix unternommen, da wir uns ausgemalt haben, dass Dienstag mehr los sein wird. Mittwoch war natürlich das beste Partyangebot (25$ -> freier Eintritt in vier Clubs, fünf Freigetränke etc.), aber solang hatten wir nicht gebucht.

Dienstag abend wurden wir dann vom Hostel kostenlos zum "Melbas" gebracht und haben dort freien Eintritt sowie ein Freigetränk und einen "Buy 1 Get 1 Free"-Gutschein erhalten. Der Laden war ziemlich nobel gemacht, im Gegensatz zu deutschen Clubs gab es eine Klimaanlage und Rauchverbot. Leider lief den ganzen Abend Techno und die Getränke waren unverschämt teuer (6,50$ für ein Bier, 8,50$ für ein Schnäpschen :o!).
Gegen ein Uhr haben wir den Laden dann auch verlassen und uns auf dem Rückweg noch ein leckeres Stück Pizza gegönnt, das äußerst italienisch und sehr lecker geschmeckt hat.

MfG alex

...

Geschrieben am 18.12.06 0:11 von alex:

(17.12.) Viel neues gibt es nicht zu berichten. Leben immer noch aufm Campingplatz und haben uns die Tage noch ein wenig Brisbane angeguckt. D. h. am Freitag waren wir an der Lagune mitten in der Stadt neben dem Fluss und haben uns da etwas gesonnt und gebadet. Samstag waren wir in den sehr schönen botanischen Gärten, wo wir uns 'n Käffchen getrunken haben. Abends hat es dann ärgerlicherweise ziemlich geregnet und auf diesem Campingplatz kann man sich bei Regen entweder in die Küche stellen oder muss im Zelt ausharren.

Morgen fahren wir dann erstmal nach Surfers Paradise zum Party machen ^^

MfG alex

Passiert nicht viel ...

Geschrieben am 14.12.06 1:25 von alex:

(14.12.) Nunja, am Donnerstag und Freitag haben wir bei einer Verpackerungsmaterialherstellfirma im Lager gearbeitet. Drei Container kamen an und mussten ausgeräumt werden, d. h. wir durften die ganze Zeit Kartons unterschiedlicher Größe und Masse auf Paletten stapeln. Da ein Container etwa 5h dauert, haben wir am Donnerstag von 1100 bis 1600 und am Freitag von 0600 bis 1600 gearbeitet.

Am Donnerstag morgen sind wir zugleich ins Brisbane City YHA umgezogen, wo wir bis Montag morgen geblieben sind. Am Wochenende waren wir dann auch mal im Kino und haben uns den neuen Bond auf der größten Leinwand Brisbanes angeguckt :D

Dann haben wir uns am Dienstag mit J.D. getroffen, der ähnliche Pläne hat wie wir und vereinbart, ihn nach Hervey Bay mitzunehmen, von wo aus unsere Tour nach Fraser beginnt. Danach fahren wir mit J.D. Richtung Sydney und gucken uns dabei ein paar Sachen an.

Mittwoch (gestern) waren wir in der Stadt und haben ein paar Fotos gemacht, insb. von der Fähre aus, mit der man preisgünstig über den Fluss schippern und sich die ganze Stadt vom Wasser aus angucken kann.

MfG alex

P.S.: Die Yabullum Fruits Bilder sind mittlerweile online und klappen auch ^^

P.P.S.: Wo bleiben die Kommentare?

Gammeln

Geschrieben am 06.12.06 7:30 von alex:

(06.12.) Mangels Arbeit haben wir die letzten Tage nicht wirklich viel gemacht.

Gestern wollten wir dann mal in die Stadt fahren und uns ein bisschen in den Läden umsehen, allerdings wollte Larry partout nicht anspringen :\ Startermotor drehte sich allerdings, also schien nicht die Batterie schuld zu sein, haben dennoch mit Hilfe von netten Leuten auf dem Camping Platz einen Jump Start versucht... hat aber auch nicht funktioniert. Also mussten wir den R.A.C.Q. (^= ADAC) rufen. Er meinte zwar erst, dass er in 2-3h kommen kann, war aber nach 15min da.

Der Mechaniker hat sich das Ganze kurz angeguckt, und drei versch. Fehlermöglichkeiten aufgezählt... die billigste war die Zündspule für etwa 180$, die teuerste ein Elektronikdefekt jenseits von Gut und Böse. Hat dann zunächst die Spule gewechselt und siehe da, Larry wollte wieder :D Mit dem Ersatzteil lief er dann nach etwas Rumgezicke wieder rund und gut is. Schuld waren vermutlich die heftigen Regenfälle am Wochenende, die die Spule kurzgeschlossen haben. (Grad hat mir ein Vogel auf die Hand geschissen :o!) Bezahlt haben wir insg. 260 $, incl. 80 $ Anfahrtgebühren, weil wir keine R.A.C.Q.-Mitglieder sind.

Heute waren wir dann wirklich in der Stadt und haben Klamotten gekauft und mal geguckt, was ne Fraser-Tour über Weihnachten so kosten würde.

MfG alex

Diverses

Geschrieben am 02.12.06 2:32 von alex:

So, der Reihe nach:

Am 25.11. waren wir in der Rumdestillerie in Bundaberg, wo so ziemlich der bekannteste Rum von Australien hergestellt wird. Haben eine Führung mitgemacht, wo natürlich am Ende Gratisproben standen :D Leider durften wir wegen des hohen Alkoholgehalts in der Luft keine elektrischen Geräte, ergo auch keine Kamera mitnehmen. Sonst war die Führung eigentlich gut.

Dann sind wir nach Noosa Heads gefahren, wo wir uns den Strand angeguckt haben. Nach einer Nacht im Auto waren wir noch im Nationalpark und haben ein paar schöne Fotos gemacht ;) Daniel hat sich an einem anderen Strand in der Nähe eher erfolglos im Bodyboarden versucht (mit unserem Bodyboard/Tisch) ^^

Direkt danach sind wir nach Brisbane gefahren -- das erste Mal Großstadt seit ein paar Wochen. Die nächsten Tage haben wir dann mit Arbeitssuche bei Job Agencies verbracht. Leider konnten wir keinen Job in der Gastronomie bekommen, weil z. Z. sehr viele Menschen in Brisbane Jobs suchen :o -- Sommer halt. Letztendlich sind wir dann zu unserer alten Job Agency Grunt gefahren, die etwas außerhalb vom Stadtkern liegt. Übernachten tun wir derzeit auf einem Campingplatz.

Am 29. hatten wir dann auch Arbeit in einer Spielzeugverpackfabrik, die etwa 30 min vom Campingplatz entfernt war. Dort mussten wir Kartons durch die Gegend schleppen und Sachen etikettieren, also leicht verdientes Geld. Am ersten Tag haben wir 8h gearbeitet, am zweiten 6,5 und dann war unser Einsatz auch vorbei.

Am 1. Dezember haben wir dann die Freizeit genutzt, um in den Wet'n'Wild Park etwa 70 km südlich von Brisbane an der Gold Coast zu fahren. Wir waren etwa um 1130 da und sind bis 1630 oder so geblieben, und die 40 $ Eintritt haben sich definitiv gelohnt 8)

Heute ist Gammeltag :o

MfG alex