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Der Januar

Geburtstag in Sydney

Geschrieben am 17.01.07 2:31 von alex:

Am Morgen des 10.01. haben wir unsere Sachen gepackt und sind mit Larry nach Dee Why gefahren, was etwas näher an Sydney liegt. Von dort sind wir mit Bus und Fähre nach Sydney reingefahren, wo Daniel gerne seinen Geburtstag verbringen wollte. In Sydney haben wir dann erstmal ein paar wichtige Dinge erledigt (war ja erst Mittag): unseren Rego-Aufkleber bei der Post abgeholt, im Internet gewesen und gegessen. Außerdem habe ich mit den Franzosen von Fraser telefoniert, mit denen wir uns abends treffen wollten. Seb wollte mich dann zwischen 1800 und 1900 zurückrufen ...

Da wir noch ewig Zeit hatten, haben wir beschlossen, uns Sydney etwas anzugucken. Angefangen haben wir im historischen Stadtteil 'The Rocks', den wir nach einem längeren Fußmarsch erreicht haben. Dort befand sich auch der Observatoy Hill, von dem aus man einen guten Blick auf große Teile der Stadt hat. Dort haben wir dann auch den 'Löwenbräu Keller' gesehen, ein bayerisches Restaurant -- dazu später mehr. Von 'The Rocks' sind wir zum 'Circular Quay' gegangen, wo wir ja auch Sylvester verbracht haben. Dort haben wir etwas am Wasser gechillt und auf den Rückruf der Franzosen gewartet. Als diese um 1930 nicht angerufen hatten und auch nicht erreichbar waren, haben wir uns zunächst in den Löwenbräu Keller gesetzt und dort erstmal ein richtiges Weißbier genossen -- nach dreimonatiger Abstinenz von richtigem Bier eine Wohltat.

Außerdem haben wir uns ein paar bayerische Side dishes gegönnt. Zwischendurch haben dann doch die Franzosen angerufen und uns mitgeteilt, dass sie noch was essen wollen und sich dann noch mal melden. Daniel hat dann einfach mal den Kellner gefragt, ob Geburtstagskinder irgendwat bekommen (Freibier oder so) -- die Antwort war dann, dass man ein Hauptgericht umsonst bekommt. Daniel hat dann den Wurstteller (mit drei Tellern) bestellt und kurze Zeit später bekommen. Wie sich später herausstellte, haben wir allerdings die Schlachtplatte bekommen -- auch egal, gab jedenfalls verschiedene Würstchen, Leberkäs, Kassler, Hähnchenschnitzel usw. mit Kartoffelpüree und Sauerkraut ... herrlich ;)

Als wir zu Ende gegessen hatten (wir waren alle ziemlich satt, obwohl das Essen für eine Person konzipiert war), haben die Franzosen zurückgerufen und wir haben vereinbart, uns an der Werft zu treffen. Als wir an der Werft waren, kam dann eine SMS, dass wir uns doch gleich in der Bar treffen können, wo die Franzosen schon sind. Da die Bar direkt unter dem Opera House war, war das nicht so weit und wir sind in 10min dort angekommen. Es handelte sich um eine ziemlich feine Bar, so dass wir uns in kurzen Hosen und mit Rucksäcken etwas underdressed vorkamen, aber was solls. Nach ein bisschen Hin- und Herlauferei haben wir die Franzosen dann endlich gefunden und uns erstmal ein Bierchen mit ihnen getrunken. Gegen elf sind wir dann noch in eine andere Bar umgezogen, wo die Franzosen erstmal ein bisschen Geld an komischen Glücksspielautomaten verplempert haben. Um Mitternacht mussten wir uns leider schon verabschieden, weil später kein Bus mehr zurück nach Dee Why fuhr.

Die Busfahrt dauerte etwa 45min. Ärgerlicherweise haben wir unsere Haltestelle verpasst (in Australien hat man im Bus keine Chance festzustellen, welche Haltestelle man gerade ansteuert) und mussten erstmal ein paar Blöcke zurücklaufen. An Larry angekommen, haben wir unsere Schlafsäcke geholt und sind Richtung Strand gegangen, wo wir die Nacht verbringen wollten. Dort offenbarte sich erstmal ein fataler Sachverhalt: Die Flut ging fast bis zur Mauer, die den Strand begrenzte, so dass quasi kein Platz zum Schlafen blieb. Zum Glück haben wir wenig später am Ende des Strandes ein paar flache, trockene und halbwegs blickgeschützte Felsen gefunden, wo wir uns niedergelegt haben.

Am nächsten Morgen sind wir gegen halb neun aufgewacht, haben am Strand gefrühstückt und erstmal ein paar Stunden Skat gespielt. Gegen elf haben wir uns auf den Weg zurückgemacht -- J.D. wollte sich um 1230 mit jdm. in Sydney treffen. Er hat also seine Sachen gepackt und dann haben wir zum zweiten Mal etwas getan, was man nur tut, wenn es nötig ist: wir sind mit dem Auto in die Innenstadt von Sydney gefahren. Pünktlich um 1220 haben wir J.D. am Bahnhof abgesetzt, wo sich dann nach etwa zwei Wochen gemeinsamen Reisens unsere Wege getrennt haben -- abschließend kann man sagen, dass wir zusammen eine Menge Spaß hatten und ein paar verrückte Dinge durchgezogen haben. Des Weiteren hat er uns Skat beigebracht ^^

Vom Bahnhof wollten wir dann direkt auf den Highway Richtung Melbourne. Mangels vernünftiger Auffahrten, Karten und Schilder war das aber schwierig und wir sind erst etwas in Sydney rumgegurkt, bis wir dann endlich auf der 1 gen Süden waren. Bis zum Abend haben wir dann nur etwa 250km hingekriegt, da der 'Highway' vielerorts durch ewige 60- und 80-Zonen führte. Wir haben dann auf einem Campingplatz in Ulladulla übernachtet. Dieser war im Prinzip mit 25$ billig, allerdings musste man für ziemlich viele Sachen ziemlich viel Geld mehr bezahlen (BBQ 1$, Tenniscourt ab 10$, Waschmaschine 4$). Durch den starken Wind auf dem völlig ungeschützten Platz ist dann eine Zeltstange gebrochen, die unsere Überplane zerrissen hat. Freundliche Leute haben uns Isolierband geschenkt, mit dem wir dann das Zelt halbwegs wieder hingekriegt haben.

Heute (12.) haben wir allerdings direkt nach dem Auschecken im Warehouse für 40$ ein neues Zelt erstanden, das sich heute abend erstmal bewähren muss.

Blue Mountains

Geschrieben am 10.01.07 4:40 von alex:

Am 2. Januar haben wir uns dann auf den Weg nach Sydney gemacht. Dort wollten wir zuerst den neuen Slip für unsere Rego abholen, damit wir weiter legal durch die Gegend fahren können. Ärgerlicherweise war der Brief aber noch nicht am Postamt angekommen, also fahren wir im Moment noch mit dem alten Aufkleber durch die Gegend. Sollte aber kein Problem darstellen, da wir ja die Quittung noch haben. Danach waren wir im eher unschönen, aber billigen Viertel Kings Cross im Internet und haben uns direkt danach auf den Weg in die Blue Mountains westlich von Sydney gemacht.

Recht spät abends sind wir dann auf einem Campingplatz in Lithgow angekommen, haben unser Zelt aufgeschlagen, ein bisschen Scrubs geguckt und uns schlafen gelegt. Am nächsten Tag sind wir dann erstmal zur Touriinfo gefahren und haben uns übe die Gegend informiert. Die freundliche Dame hat uns dann etwa eine halbe Stunde lang mit Infos, Karten und Prospekten zugeschüttet. Für jenen Tag haben wir uns den Glow Worm Tunnel vorgenommen. Da man diesen am besten am späten Nachmittag besucht, haben wir dann unsere Vorräte im Supermarkt aufgestockt und noch ein paar Bilder sortiert und ausgetauscht.

Gegen halb fünf sind wir zum Tunnel gefahren. Der Weg wurde sehr schnell zu einer löchrigen und hubbeligen, etwa 40km langen Kiespiste, über die man sich mit Larry nur langsam fortbewegen konnte. Immerhin sind uns ein paar Kängurus über den Weg gelaufen ;) Durch den ersten Tunnel konnte man fahren, zum zweiten führte ein Fußweg. Beide Tunnel waren ursprünglich für Eisenbahnen gebaut worden. Nach dem kurzen Fußweg sind wir dann, mit Taschenlampen bewaffnet, in den etwa 500m langen Tunnel gegangen. Schon nach kurzer Zeit konnte man die Glühwürmchen leuchten sehen ... es war einfach nur ein faszinierender Anblick, ähnlich einem Sternenhimmel -- leider kann man so etwas nicht auf Foto festhalten. Am Ausgang des Tunnels erwartete uns dann noch ein malerisches kleines Tal. Der Rückweg verlief so wie der Hinweg, nur dunkler. Neben Kängurus haben wir einen Fuchs und ein paar Karnickel gesehen.

Am 4. sind wir dann gen Nordwesten nach Capertee gefahren, wo wir zunächst an Pearsons Lookout gehalten haben. Da der Bushwalk nicht so vielversprechend aussah, sind wir direkt weiter Richtung Dunns Swamp gefahren. Dort war es schlicht und ergreifend schön. Ein Flüsschen, das sich durch das Tal schlängelte ... siehe auch Fotos ^^ Vom Pagoda Lookout, auf den man hinaufklettern konnte, hatte man eine grandiose Sicht auf die ganze Umgebung. Dann haben wir uns noch ein paar aboriginale Handabdrücke angeguckt.

Für die Nacht sind wir zu einem kostenlosen Campingplatz nach Glen Davis gefahren, wo es sogar umsonst warme Duschen gab. Ansonsten war der Campingplatz sehr, sehr abgelegen. Handyempfang gibt es in der Umgebung noch nichtmal mit Telstra, die sonst fast überall Netz haben. Abends haben wir uns dann erstmal ein gemütliches Lagerfeuerchen gemacht und die Atmosphäre genossen.

Am 5. sind wir dann zurück nach Lithgow gefahren, von wo wir unsere weitere Route geplant haben. Da es in der Gegend nicht mehr viel zu sehen gab, sind wir Richtung Blackheath gefahren, wo wir einen einstündigen Walk gemacht haben, der uns an drei Lookouts vorbeigeführt hat: George Phillips Lookout, Evans Lookout, Govetts Leap Lookout. Von allen drei hatte man einen schönen Blick auf das Grose Valley (mit dem Wetter hatten wir natürlich wieder Glück ;)) Es war leider schon etwas spät für einen großen Walk, also sind wir zu einem kostenlosen Campingplatz ins Megalong Valley gefahren. Dort gab es leider keine Facilities, aber der Platz war sehr schön direkt neben einem kleinen Creek gelegen. Unser Abendessen haben wir teilweise überm Lagerfeuer gegrillt (Würstchen mit Kartoffelsalat).

Für den 6. war unser erster großer Walk geplant: Direkt nach dem Hargraves Lookout haben wir den Porters Pass Walk in Angriff genommen. Dieser führte etwa 3,5h lang LotR-mäßig durch Regenwälder und an Klippen vorbei, wobei man einen sehr schönen Ausblick auf das Tal hatte. Leider war 'The Grotto' mehr eine Badewanne und nicht eine richtige Grotte, wie wir erhofft hatten. Am Ende haben wir uns etwas verlaufen, da der Weg nicht ausreichend ausgeschildert war. Nichtsdestotrotz sind wir letztendlich wieder bei Larry angekommen, und der anstrengende Marsch hat sich im Endeffekt wirklich gelohnt (s. Bilder^^). Zum Ausklang des Tages sind wir noch nach Katoomba gefahren und haben uns den Echo Point Lookout mit den Three Sisters angeguckt. Der Ausblick von dort war wirklich umfassend, leider war der Lookout ziemlich überlaufen. Unser Abendessen haben wir dann in einer BBQ Area im Stadtpark von Katoomba gemacht, danach sind wir wieder ins Megalong Valley gefahren, um kostenlos zu übernachten.

Am 7. sind wir schließlich in das Aquatic & Sports Centre in Katoomba gegangen, wo wir schwimmen (und duschen :P) waren. Anschließend haben wir uns noch die Wentworth Falls vom Lookout angeguckt, was aber etwas enttäuschend waren, da man die Wasserfälle von oben kaum sieht. Übernachtet haben wir auf dem (natürlich kostenlosen) Campingplatz in Ingar.

Am 8. dann haben wir unseren Besuch in den Blue Mountains mit einem letzten größeren Walk abgeschlossen. Geplant war der 'Nature Track', der auf dem 'Valley Of The Waters Track' beginnt und dann noch eine Schleife zurück macht. Wie sich im Nachhinein herausstellte, haben wir dann aber eine falsche Abzweigung genommen und sind im Endeffekt den 'National Pass' + den 'Valley Of The Waters Track' gegangen oO Für den National Pass waren 4-5h angesetzt -- wir haben das Ganze in gut 3h geschafft, eine Leistung, auf die man durchaus stolz sein kann, wie ich finde 8)

Direkt im Anschluss ging es weiter aus den Bergen raus auf den Campingplatz in Narrabeen an den Northern Beaches von Sydney, wo wir uns momentan befinden. Heute (09.01.) waren wir dann mal am Strand... eigentlich ganz schön hier ;)

2007

Geschrieben am 02.01.07 5:39 von alex:

Frohes neues Jahr!

Eins vorweg: Sylvester in Sydney war sowas von geil! :D

Am 29. sind wir dann in Port Macquarie angekommen, dass irgendwie historisch bedeutsam ist (da wurden ein paar Gefangene hinkutschiert und durften ne Stadt aufbauen). Insofern wollten wir uns mal ein paar Sehenswürdigkeiten angucken, aber die waren meistens schon nicht mehr vorhanden, so dass man sich vorstellen durfte, was da früher mal war. Und die Gebäude sind halt für einen Europäer nicht wirklich alt (2 Jh.) -- Port Macquarie ist sonst eigentlich ein ganz beschauliches Städtchen mit einer schönen Promenade, aber der historische Kram ist ziemlich uninteressant.

Danach haben wir uns weiter auf den Weg nach Port Stephens gemacht, wo wir eine Dolphin Watching Tour machen wollten. Jene sollte am 30.12. um 1030 beginnen. Am abend vorher gegen 1830 ist uns aufgefallen, dass man nicht mehr direkt anrufen kann, um im voraus zu buchen, also mussten wir einfach mal unser Glück versuchen. Wir sind dann einfach mal Richtung Port Stephens gefahren und haben etwa 60km vorher angefangen, einen Campingplatz zu suchen ... Sprit brauchten wir auch noch. Zum Glück erschien dann irgendwann am linken Straßenrand ein braves blaues Schild "Wenn du bei mir abbiegst, kannst du essen, tanken und nächtigen". Das Angebot haben wir wahrgenommen und erstmal den Besitzer von dem Campingplatz beim Dinner gestört, um einzuchecken.

Also haben wir auf der Wiese unser Zelt aufgebaut und Nudeln gekocht. Auf Grund starker Regenfälle haben wir unser Mahl in Larry eingenommen. Am nächsten Morgen haben wir uns zeitig auf den Weg gemacht. Dank unpräzisen Kartenmaterials waren wir dann gegen 1030 in Port Stephens, aber noch nicht am Dock, wo das Schiff ablegen sollte. Also haben wir Jasper vorgeschickt, um zu erkundigen, ob das Boot evt. noch ein, zwei Minütchen warten kann. 5 Min und einen Anruf später sind wir dann vom Parkplatz zum Dock gesprintet und waren pünktlich um 1045 auf dem gerade ablegenden Schiff.

Da wir kein Frühstück hatten, haben wir erstmal Kaffee getrunken und Kekse gefuttert (war ja umsonst). Bald wurden aber schon die ersten Meeressäuger gesichtet und wir sind an Deck gegangen. Wie man auf den Fotos sehen kann, haben wir durchaus einige von den Viechern gesehen, insofern kann man nur sagen: die 20$ haben sich gelohnt.

Nach der Tour ging es weiter nach Newcastle, wo wir im Prinzip nur kurz ins Internet wollten. Nach langem Suchen haben wir das einzige, sicherlich völlig überteurte Internetcafé gefunden und Larry auf der wahrscheinlich steilsten Straße der Welt abgestellt. Auf dem Weg die Straße runter habe ich aus Spaß mal den WLAN-Adapter angeschmissen und prompt ein ungesichertes Drahtlosnetzwerk gefunden. Kurz eingewählt und es war zum Glück mit dem Internet verbunden, wenn auch langsam. Also konnten wir E-Mails abfragen und Informationen über Sylvester in Sydney einholen.

Dann haben wir am Hafen gefrühstückt (Newcastle ist außerdem so ziemlich die hässlichste Stadt unseres ganzen Unterfangens -- da haben uns dann auch keine zehn Pferde mehr gehalten.) und sind weiter Richtung Sydney gefahren. Es galt einen Campingplatz etwas außerhalb zu finden, weil in Sydney alles ausgebucht ist. Wir haben unser Glück in Gosford versucht, aber nix gefunden (die Touriinfo war leider schon Zu) und sind dann noch etwas planlos umher gefahren. Irgendwann sind wir in Woy Woy an der Touriinfo gelandet, wo man uns zu einem Caravan Park in Umina geschickt hat.

Den haben wir auch direkt gefunden, aber fatalerweise war schon ausgebucht. Nach kurzem Kriegsrat haben wir beschlossen, wild im Wald zu campen. Also musste ein passendes Waldstück gefunden werden, was gar nicht so einfach war. Irgendwann sind wir dann neben einer Tennisanlage im Gestrüpp gelandet. Am Strand stehen ja immer BBQs, also haben wir da kurz gegessen und dann im Dunkeln unser Zelt aufgeschlagen. Trotz einiger Wurzeln haben wir gut geschlafen und sind am nächsten Morgen um 0715 aufgestanden.

Nach dem Zeltabbau haben wir erstmal heimlich im Caravan Park geduscht (*pfeif*) und unsere Taschen mit Alkohol und Proviant für die große Nacht gefüllt. Mit Larrys Hilfe sind wir dann zum Bahnhof von Woy Woy gekommen und sind mit dem Zug nach Sydney gefahren. Dank des New Years Eve Tickets mussten wir nur 10$ bezahlen und konnten mit dem Ticket bis zum Mittag des folgenden Tages umherreisen. In Sydney angekommen war die große Frage: wo sieht man viel und wo darf man mit eigenem Alkohol hin? (unsere Fähigkeit, voraus zu planen, kennt man ja) Wir sind dann etwas am Waser entlang gegangen und haben nach etwa 15min einen Platz gefunden, von dem man ganz gute Sicht auf Harbour Bridge und Opera House hatte.

Dann mussten wir die 8h bis zum Familienfeuerwerk um 2100 rumkriegen. Im Wesentlichen haben wir Sandwiches und nachträglich eingekaufte Chips gefuttert sowie Bier getrunken. Gegen abend wurde es dann merklich voller und kurz vor neun haben sich alle erhoben, um das Familienfeuerwerk anzuschauen. Es war zwar 'nur' das kleine Feuerwerk, aber man kann es trotzdem nicht wirklich beschreiben. Man hatte das Gefühl, die Pyrotechniker wollen das ganze Opera House in die Luft jagen. Es war einfach nur riesig.

Bis Mitternacht wurde es dann _noch_ voller und es wurde noch mehr getrunken... irgendwann war es dann soweit und auf der Harbour Bridge begann ein noch größeres Feuerwerk, das etwa 15 min dauerte. Und wir haben halt Neujahr in Sydney erlebt :P

Der ganze Spuk war recht schnell vorbei und wir haben gegen 0100 unsere französischen Freunde von Fraser angerufen, wo man sich denn mal noch treffen kann. Die einhellige Meinung war Bondi Beach und da sind wir dann mit der Menschenmasse hingetigert. Etwa um 0300 sind wir angekommen. Am Strand war ein Festival aufgebaut, das aber gerade zu Ende ging (Bob Sinclair war dort) und Tickets gab es eh nicht mehr. Ärgerlicherweise haben sich die Franzosen nicht mehr gemeldet und waren auch nicht erreichbar, so dass wir noch etwas am Strand saßen und uns gegen halb fünf auf den Rückweg gemacht haben. Gegen 0700 war die Zugfahrt zu Ende und wir haben uns wieder nach Umina Beach begeben und am Strand bis etwa zwei geschlafen und uns Sonnenbrand geholt. Der Rest des Tages verläuft unspektakulär. Einkaufen, rumhängen, berichten, Bilder sortieren und gleich mal essen. Die Nacht werden wir wieder im Busch schlafen, hat ja gut geklappt.

MfG alex